Wie sortiert man Ausrüstung für harte Trad-Redpoints?

Die meisten von uns sortieren Cams nach Größe. Das ist einfach, vertraut und funktioniert bei vielen Klettereien.

Aber wenn das Ziel ist, an der eigenen Grenze zu senden, ändert sich dieser Ansatz oft.

Bei schweren Trad-Redpoints nehmen Kletterer normalerweise nur das mit, was sie wirklich brauchen – und hängen es in genau der Reihenfolge ein, in der sie es platzieren werden. Schlüsselstellen-Cams sind bewusst am Gurt positioniert, damit sie sofort griffbereit sind, wenn man sie braucht.

Hier ist ein genauer Blick auf das Rack, das Pietro Vidi für seinen Durchstieg der Magic Line (5.14c) in Yosemite verwendet hat.

Pietro ist ein unglaublich starker Kletterer – aber er ist auch ein Ausrüstungsfreak wie wir. Als er sich der Magic Line widmete, zählte jedes Detail. Die Route ist dünn, technisch und gnadenlos, mit Schlüsselstellen, die Schnelligkeit, Präzision und null Herumfummeln verlangen.

Pietro optimierte alles:

  • Nur die exakt benötigten Stücke
  • In Platzierungsreihenfolge eingehängt
  • Schlüsselstellen-Cams für sofortigen Zugriff positioniert

Sein Rack enthielt Flip-Stops für schnelles Einhängen und drei Quick-Fire cam releases, die speziell für die schwierigsten Schlüsselstellen reserviert waren. Dieselbe Ausstattung half ihm auch bei anderen anspruchsvollen Trad-Kletterprüfungen wie Tribe und Meltdown.

>> Ansehen: Pietro beim Senden der Magic Line

Bei solchen Routen ist der Spielraum hauchdünn. In einer anstrengenden Position zu hängen, ohne sich auszuschütteln, ist keine Option – und auch nicht, gegen das Rack zu kämpfen.

Wenn du deine Grenzen im Trad-Klettern austestest, sollte dein Rack mit dir arbeiten – nicht gegen dich.

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